Ausstellungsarchiv 2026

20. Februar bis 10. Mai 2026

Hans Kupelwieser (geb. 1948 in Lunz am See/NÖ, lebt und arbeitet in Wien und Lunz) zählt zu den arriviertesten und technisch versiertesten Kunstschaffenden Österreichs. Seit Ende der 1970er-Jahre hat Kupelwieser ein Werk entstehen lassen, das sich medial vor allem als Skulptur und Fotografie äußert, tatsächlich aber vor allem eines ist: Konzeptkunst. Ideen, die der Künstler zumeist aus dem Alltag entnimmt, dem er sich mit feinem Sensorium nähert, werden in die jeweils passend erscheinende Technik überführt: Eloxierte Aluminiumreliefs, Fotogramme, Objekte aus Lupen, rotierende Metallscheiben, Edelstahl: Oft lässt Hans Kupelwieser Materialien, die sehr hart sind, weich erscheinen und umgekehrt. Erweiterung, Entgrenzung, Überraschung und Zufall markieren seit jeher seinen künstlerischen Output. 

Für die Stadtgalerie Klagenfurt hat der Künstler sein Atelier geöffnet und eine präzise Auswahl getroffen, die in sechs Räumen einen Rundgang durch sein Werk der letzten 40 Jahre ermöglicht. Materialexperimente und architektonisch-räumliche Überlegungen, aber auch eine große Sinnlichkeit – in den letzten Jahren demonstriert an der opulenten Farbigkeit seiner Aluminiumreliefs – verbinden sich in der Ausstellung zu einem großen Ganzen, durch das man staunend schreitet. Der Ausstellungstitel „RAUMSCHATTEN“ steht dabei für den Anspruch des Künstlers, Skulptur und Fotografie zu verbinden und mit seinem expansiven wie einnehmenden Werk die Räumlichkeiten der Stadtgalerie Klagenfurt regelrecht herauszufordern. (Lisa Ortner-Kreil, Kuratorin)

29. Mai bis 6. September 2026

Im Rahmen von CLARITY, einem EU-Projekt der Stadt Klagenfurt zu Umwelt- und Klimaschutz, stellt sich diese Ausstellung der Frage nach dem ambivalenten Verhältnis zwischen Mensch und Natur - im Gestern, Heute und Morgen. Sie spannt einen inszenatorischen Bogen von Bildern einer noch heilen Landschaft bis zu kritischen künstlerischen Auseinandersetzungen zum heutigen Zustand der Natur, inmitten multipler Umweltkrisen. 

Mit aktueller Malerei, Grafik und Objektkunst wird emotional erfahrbar gemacht, was natürlicher Lebensraum einst war, wie der Mensch die Umwelt verändert hat und welchen Herausforderungen wir uns noch stellen müssen - ohne dabei die Hoffnung ganz zu verlieren. 

Die mehr als dreißig Künstler*innen thematisieren nicht nur die katastrophalen Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Natur und bieten eine kritische Reflexion, sie appellieren auch an die Kraft der Veränderung, letztendlich an unser aller Resilienz. (Ulli Sturm, Kuratorin)

Eine Ausstellung der Stadtgalerie Klagenfurt in Zusammenarbeit mit dem Climate Fund Klagenfurt. 
20 % aus dem Erlös des Kunstwerkverkaufes sind für den Klimafond bestimmt.