Ausstellungsarchiv 2025

24. Jänner bis 1. Juni 2025
Die Ausstellung ENDLESS STRUCTURES präsentiert Werke von vier Künstlerinnen, in denen sich die totale Offenheit, die der geometrischen Sprache eigen ist, manifestiert.
Vier Künstlerinnen aus zwei Generationen sind in der ENDLESS STRUCTURES Ausstellung vertreten: Helga Philipp (Wien, 1939-2002), Gizella Rákóczy (Budapest, 1947- 2015), Esther Stocker (Schlanders, 1974) und Kamilla Szíj (Budapest, 1957).
Unter der rigorosen Anwendung mathematischer Prinzipien verfügt die geometrische Sprache über die außergewöhnliche Fähigkeit, mittels Vorgaben wie Rhythmus, Wiederholung oder Systematisierung, offene Kompositionen zu konstruieren, die sich bis ins Unendliche weiterentwickeln können.
Wenn man Kunst als eine Form freier Schöpfung definieren kann, so ist die geometrische Kunst der Inbegriff dieser Erfahrung unbegrenzter Freiheit. Diese vier Künstlerinnen sind ein bemerkenswertes Beispiel dafür.
Kuratorin der Ausstellung: Pia Jardí, M.A.





4. Juli bis 4. Oktober 2025
Kunstschenkungen an öffentliche Institutionen – sei es durch private Sammler*innen oder Kunstschaffende selbst – sind immer eine große Geste der Zuneigung und bilden stets eine wertvolle Ergänzung und Bereicherung der bereits bestehenden Sammlung. In den letzten Jahrzehnten haben auf diesem Weg viele Kunstwerke in der Kulturabteilung der Stadt Klagenfurt eine neue Heimat gefunden, mit der Intention, sie mit bestmöglicher Sorgfalt zu pflegen, zu erhalten und auszustellen.
Die Schau MIT DANK. KUNST. ERHALTEN. präsentierte erstmals in einer eigenen Ausstellung einen Teil dieser Schenkungen. Zu sehen sind rund 170 Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Druckgrafik, Skulptur sowie Objekt- und Fotokunst von folgenden 38 Künstler*innen:
Eva Asaad ∙ Bella Ban ∙ Anja Bohnhof ∙ Rudolf Brandner ∙ Anton Brummer ∙ Hella Buchner-Kopper ∙ Caroline ∙ Ernst Cerjak ∙ Christine de Pauli ∙ Johannes Deutsch ∙ Lars Eidinger ∙ Suzana Fântânariu ∙ Gernot Fischer-Kondratovitch ∙ Hilde Frodl ∙ Otto Kraigher Mlczoch ∙ Josefine Kreuzer ∙ Christian Leitna ∙ Marlies Liekfeld-Rapetti ∙ Marko Lipuš ∙ Zorka L-Weiss ∙ Vladimir Makuc ∙ David Mase ∙ Franz Moro ∙ Gotthard Muhr ∙ Zoran Mušič ∙ Valentin Oman ∙ Charlotte Schmertzing ∙ Kurt Schmidt ∙ Michael Seyer ∙ Josef Tichy ∙ Ottilie Tolansky ∙ Bogdan Tomşa ∙ Malte Wandel ∙ Gertrud Weiss-Richter ∙ Alfred Wickenburg ∙ Edwin Wiegele ∙ Peter Paul Wiplinger ∙ Franz Yang-Močnik







24. Oktober 2025 bis 1. Februar 2026
Mit dieser Ausstellung wird an Hubert Schmalix (1952 in Graz – 2025 in Los Angeles), eine der großen Malerpersönlichkeiten dieses Landes, erinnert. Zu früh ist er zu Beginn dieses Jahres von uns gegangen. Lebendig bleibt allerdings die Erinnerung an eine einprägsame, vom Kolorismus durchzogene Realität, die Schmalix in seinen Bildern entstehen ließ.
Hubert Schmalix, wesentlicher Vertreter der „Neuen Malerei“ der 1980er Jahre, war ein Maler, der stets im Bewusstsein agierte, dass es die Malerei schon lange vor seiner Zeit gab. Fantastisches, still Beobachtetes, stereotype Ausdrucksweisen und kollektiv eingeprägte Klischees verdichteten sich in seiner Malerei zur subjektiven Erlebniswelt. Schmalix schöpfte aus zwei bestimmenden Kulturräumen. Der nach Kalifornien ausgewanderte Künstler mit europäischem Kulturgepäck fand dort das geeignete Substrat, seine Malerei zu entwickeln.
Die meisten in der Ausstellung gezeigten Werke stammen aus dem Nachlass des Künstlers und sind teilweise in prominenten, internationalen Ausstellungen zu sehen gewesen. Der zeitliche Rahmen umfasst das Frühwerk genauso wie die jüngste Produktion. Es ist ein Blick zurück, der die Zukunft vielfach bereits in sich trägt.



