Ausstellungsarchiv 2026

4. März bis 19. April 2026

Anlässlich ihres runden Geburtstages würdigt die Stadt Klagenfurt die Künstlerin Christine de Pauli mit einer Personale in der Alpen-Adria-Galerie. Gezeigt werden vornehmlich die jüngsten Werke der ehemaligen Meisterstudentin Josef Mikls. Abstraktion und Reduktion kennzeichnen ihr Oeuvre, mit Eitempera zaubert sie Bilder, die ihren Ruf als „Lyrikerin der Kärntner Malerei“ stärken.

Neben meiner Familie war und ist meine Arbeit mein Lebensinhalt. Das künstlerische Schaffen ist mein Glück, fordert von mir meine ganze Kraft. Bis eine Arbeit abgeschlossen ist, dauert es meist sehr lang. Mir geht es um die Vielfalt des Lebens an sich, woraus sich auch die Vielfalt der Formen ergibt. Ich glaube, in meinen Bildern ist zu spüren, dass sie sehr von Bewegung getragen werden. Ich fange mit mehreren Arbeiten an, lasse sie immer wieder liegen und hole sie wieder hervor, um mit einem frischen Blick weiter zu arbeiten. Ich trete sozusagen in einen Dialog mit meinen eigenen Arbeiten. Es ist ein langwieriger Prozess, bis ich mit einer Arbeit zufrieden bin. Suchen, mitunter auch verzweifelt, begleitet mein künstlerisches Tun durch all die Jahre. Abenteuer mit Kopf und Hand sozusagen. (Christine de Pauli)

29. April bis 14. Juni 2026

Der in Ebenthal bei Klagenfurt lebende und arbeitende Künstler Peter Kohl zählt mittlerweile zu den bedeutendsten Malern des Landes. Anlässlich seines 55. Geburtstags zeigt die Alpen-Adria-Galerie eine Retrospektive mit Werken aus all seinen Schaffensperioden: von den frühen, gestisch geprägten und eher abstrakten Malereien bis zum heutigen, stark figural geprägten und farben frohen Oeuvre. Seine Narrationen erinnern an die Graffiti Malerei eines Jean-Michel Basquiat; Einflüsse von Cy Twombly, der Art Brut und der Pop Art sind ebenfalls zu finden. Peter Kohl erschafft mit einer klaren und wieder erkennbaren malerischen Handschrift, gepaart mit Intuition, ein eigenes Universum an phantastischen Mischwesen, grotesken Figuren und gestischen Zeichen, in dem des öfteren auch Witz und Ironie zu Hause sind. Seine Malerei ist alles andere als dekorativ, sie lädt zum Nachdenken ein und beweist, wie aus Empfindungen, Träumen und Affekten große Kunst entstehen kann. Tauchen Sie bis 14. Juni in die Welt Peter Kohls ein, es lohnt sich! 

Alexander Gerdanovits