9.09. bis 27.10.2019, täglich von 10 bis 22 Uhr: FOR FOREST - Ein Wald im Fussball-Stadion

FOR FOREST - "Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur" ist eine temporäre Kunstintervention von Klaus Littmann nach einer Bildidee von Max Peintner.

 

FOR FOREST ist eine temporäre Kunstintervention von Klaus Littmann, die das Wörthersee-Fußballstadion in Klagenfurt vom 8. September bis 27. Oktober 2019 in Österreichs größte öffentliche Kunstinstallation verwandelt.

Das Spielfeld wird gänzlich von einem Mischwald in Besitz genommen. Mit rund 300 Bäumen, von denen einige bis zu sechs Tonnen wiegen, gestaltet Landschaftsarchitekt Enzo Enea über das gesamte Spielfeld, einen mitteleuropäischen Mischwald.

Von den Rängen aus können die Zuschauer die Bäume auf dem Feld, wo sonst gespielt wird, Tag und Nacht (von 10:00
bis 22:00) bei freiem Eintritt bestaunen. Dieses ebenso ungewohnte wie faszinierende Bild, wird ganz verschiedene Emotionen und Reaktionen auslösen. Je nach Tages- oder Nachtzeit bilden die Bäume eine sich ständig verändernde Landschaft, die sich auch durch Wetter und Witterungseinflüsse, die Besiedlung durch Insekten und andere Tiere, sowie die saisonale Herbstfärbung des Laubes weiter verändern wird. Dieser emotionale Eindruck wird durch die völlig neue Betrachtungsweise des scheinbar Gewohnten – des Waldes – weiter verstärkt.

Größte Kunstintervention Österreichs im öffentlichen Raum

„FOR FOREST. Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“ von Klaus Littmann nach einer Zeichnung des österreichischen Künstlers Max Peintner rückt das modernste Stadion Österreichs ins Zentrum internationaler Aufmerksamkeit. Dies geschieht durch eine völlig neue Betrachtungsweise des scheinbar Gewohnten und die Dimension der Kunstintervention.

Mit dieser monumentalen Installation möchte Littmann unsere Wahrnehmung der Natur herausfordern und den Blick
auf die Zukunft der Mensch-Natur Beziehung schärfen. Das Projekt versteht sich auch als Mahnmal dafür, dass die Selbstverständlichkeit der Natur eines Tages nur noch in ihr speziell zugewiesenen Gefäßen zu bestaunen sein könnte,
wie das bereits heute etwa mit Tieren im Zoo der Fall ist.

 

 

Abb.: Modell FOR FOREST / Maßstab 1:333/3, Foto: Johannes Puch