ARMIN GUERINO - Durch die Zeit
Landschaft ist ein zentrales Thema. Reisen und Ortswechsel, vor allem Aufenthalte in Afrika, prägen seinen Blick auf Topografie, Architektur und Kulturen. Wetter und atmosphärische Veränderungen verwandeln vertraute Umgebungen in flüchtige Bildgefüge. In jüngeren Arbeiten wird die Natur zum Resonanzraum ökologischer Veränderungen und extremer Wetterereignisse. Daraus entwickeln sich Motive wie Horizont, Wolke, Regen, Stadt, Kopf und Linie. Sie kehren in unterschiedlichen Konstellationen wieder und verbinden sich zu einer offenen Bildgrammatik. Die Linie wird zur Spur, zum Weg und zum Labyrinth; die Stadt zur Landschaft, der Kopf zum Ausdruck innerer Zustände. Die Ausstellung zeigt, wie aus Beobachtung, Erinnerung und Erfahrung Bildwirklichkeiten entstehen. (Mag. Gabriele Ruff, Kuratorin)
