DIE SAMMLUNG MIESSL

24.9.2021 bis 27.2.2022


„Wer die Fähigkeit hat, Kunst aufzunehmen, hat für sich schon einen Teil an Lebensqualität geschaffen. Jeder nimmt sich
den Teil, der ihm entspricht“, lautete das Credo des leidenschaftlichen Kunstfreundes und Sammlers Peter Mießl (1941-2009). Für sich hatte er dieses Anliegen in einer Fülle und auf einem Niveau verwirklicht, wie es sonst eigentlich nur in Museen zu
finden ist.

Nicht nur das Sammeln, sondern auch die persönliche Beziehung, das Gespräch mit den KünstlerInnen in deren Ateliers waren für Peter Mießl von entscheidender Bedeutung. Und er hatte den Blick, die Intuition, wichtige Künstler zu erkennen, als sie noch unbekannt waren.

Diese Kunst-Obsession hat er in einer beinahe unüberschaubaren Sammlung ausgelebt: Neben internationalen Namen wie Pierre Alechinsky, Lovis Corinth, Joan Miró, Henry Miller, Pablo Picasso oder Richard Tuttle findet sich österreichische Spitzenkunst reichlich vertreten, etwa die Bildhauer Alfred Hrdlicka, Karl Prantl und Franz Rosei; Maria Lassnig und Martha Jungwirth, Hans Bischoffshausen, Tone Fink, Alfred Kubin, Josef Mikl, Arnulf Rainer und naturgemäß ein breiter Querschnitt durch die Kärntner Kunstszene, vor allem Peter Krawagna, dessen künstlerische Potenz Peter Mießl  - wie bei Martha Jungwirth -  schon in den Anfängen erkannt hat.

 

Porträt Peter Mießl

Peter Mießl | Foto: Neumüller

Die Sammlung Mießl, Innenraum 1
Die Sammlung Mießl, Innenraum 2