KLAGENFURT 500 | Verbrannt, verschenkt und wachgeküsst

28. April 2018 bis 6. Jänner 2019

 

Grundstein der Ausstellung, wie der heutigen Stadt Klagenfurt, ist der Gabbrief – die verschriftlichte Schenkung der
damaligen, durch Feuer zerstörten Stadt Klagenfurt – aus dem Jahr 1518. Ohne diese Schenkung von Kaiser Maximilian I.
an die Kärntner Landstände wäre Klagenfurt wohl weder die Landeshauptstadt Kärntens noch jenes kulturelle Zentrum geworden, das Klagenfurt mittlerweile ist. Weitere Meilensteine sind jene Zutaten, die für Klagenfurt vor 500 Jahren und in 500 Jahren notwendig waren und notwendig sein werden: die Menschen, die Politik, die Infrastruktur, die Religion und jene Mythen, Geschichten und Originale, die einer Stadt ihre Seele und ihr Leben geben.

Die architektonischen und künstlerischen Äußerungen wurden im Rahmen der Ausstellung bildlich vermittelt und korrespondierten mit zeitgenössischen Kunstwerken aus der Sammlung der Stadt Klagenfurt und eigens von den Literaten
Anna Baar und Egyd Gstättner für die Ausstellung verfassten Texte, die das historische Stadt-Ensemble für die BetrachterInnen
von heute in der Gegenwart verorten und Fragen für die Zukunft thematisieren. Die Ausstellung endete mit Kurzbeiträgen
von Konrad Paul Liessmann, Josef Winkler und Alexander Widner.

Ein Schwerpunkt der Ausstellung mit hoher Wertanmutung manifestierte sich in der Präsentation der bedeutenden Münz-
und Medaillensammlung Dreer. - Der Mediziner Franz Ritter von Dreer zu Thurnhub (1812–1872) hinterließ testamentarisch seiner Geburtsstadt Klagenfurt eine Sammlung im Ausmaß von ca. 10.000 Münzen, Medaillen und Bleisiegeln sowie
150 Bände ausgesuchter numismatischer Literatur.

Der Gabbrief vom 24. April 1518, Kärntner Landesarchiv

 

Klagenfurt aus der Vogelperspektive im 17. Jhdt,
Landesmuseum Kärnten

Landkarte von Kärnten Carinthia mit Darstellung der Stadt Klagenfurt Ducatus Ausschnitt,
Landesmuseum Kärnten

Eröffnungsbilder und Ausstellungsimpressionen hier:
www.mein-klagenfurt.at