SHOEting Stars | 5 Sinne & Mehr

26. Juni bis 11. Oktober 2015

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Virtual Shoe Museum Den Haag und dem Kunst Haus Wien.

Die Ausstellung vereinte mehr als 100 fantasievoll gestaltete Schuhe von rund 80 KünstlerInnen und DesignerInnen aus Österreich und der ganzen Welt. Konzeptuell orientierten sich die außergewöhnlichen Schuh-Kreationen an den 5 klassischen Sinnen des Menschen (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten) aber auch am geheimnisvollen 6. Sinn, der Zukunftsvisionen erlaubt. 

Liza Snook, Kuratorin der Ausstellung und Begründerin des Virtual Shoe Museum in Den Haag beschreibt die Faszination von Schuhen wie folgt:

„Schuhe stehen für Leidenschaft und Sinnlichkeit. Sie können dich auf unterschiedliche Weise berühren. Sie können inspirieren und begeistern. Schuhe können wie eine zweite Haut sein, dich in oder aus der Balance bringen. Unter den Händen von Designern, Künstlern und Architekten verwandeln sich diese modischen Alltagsgegenstände zu spektakulären und einzigartigen Kleinskulpturen. Ob tragbar oder nicht, als Kunstobjekt oder Fetisch, ich denke, dass Schuhe jenseits des alltäglichen Gebrauchs einen autonomen künstlerischen Wert erlangen.“
 

Mihai Albu, Three black wedges, 2010

Kaarina Kaikkonen, The Queen of the Night,  2005-13

Mihai Albu, Three black wedges, 2010

Die originellen Schuhdesigns – nicht immer gleich als solche erkennbar – erlauben den BetrachterInnen eine Annäherung mit allen Sinnen. Das Spektrum reicht vom Materialexperiment über einen architektonischen Zugang bis hin zum Schuh als Fetischobjekt.

Die meisten der experimentellen Exponate waren Unikate oder in Kleinserien hergestellt. - Durch natürliche Materialien wie Holz, Papier, Leder oder Textil auf der einen Seite, durch neue, computergestützte Verfahren und unkonventionelle Materialen wie Schokolade, Fell oder Knochen oder als Recyclingobjekt auf der anderen Seite.

Die immense Vielfalt des Schuhs als kreatives Medium mit eigener künstlerischer Aussage spiegelten nicht nur die facettenreichen Schuhentwürfe selbst wider, sondern auch zahlreiche Installationen, Fotografien und Videos, darunter auch einige österreichische Stellungnahmen. 

 

Artikel Kleine Zeitung, 26.6.2015