CHRISTINE DE PAULI & KLAUS ZLATTINGER | Die gestundete Zeit

4. April bis 21. Mai 2017


Die Ausstellung „Die gestundete Zeit“ vereinte nicht zum ersten Mal zwei Künstler, deren Zugänge - mit denen sie der Wirklichkeit auf der Spur sind - zwar sehr unterschiedlich sind, sich aber in ihren Spielarten der bildnerischen Abstraktion zur Beschreibung der Welt dennoch sehr nahekommen.

Was Christine de Pauli mit Eitempera in ihrer unverwechselbaren Handschrift auf die Leinwand bringt, erfasst Klaus Zlattinger mittels Kamera und Nachbearbeitung am Computer, umgesetzt in Drucke. Die beiden eint auf der ästhetischen Ebene eine subtile Farblichkeit sowie klare Formen, Linien und Flächen, die in Malerei aufgehen.

Inhaltlich geht es beiden um Wahrnehmungsrelationen. Während de Pauli das Ganze an Geschehnissen, Szenerien wie Landschaften durch genau überlegte Reduktion zu Kürzeln verarbeitet, rekonstruiert Zlattinger das Ganze vom winzigen Detail her. Und beiden geht es um Räume, in denen sich Lebendiges zeigt und verbirgt.

Willi Rainer, 2013
 

Christine de Pauli: "Spiegelung", 2015 / "o.T.", 2014 / "Horizont", 2015 - alle Eitempera auf Leinwand

Christine de Pauli, Spiegelung, 2015 | o.T., 2014 | Horizont, 2015 | alle Eitempera auf Leinwand
 

Zlattinger, o.T., Grüne Serie, Fotografie, 2014

Zlattinger, o.T., Grüne Serie, Fotografie, 2014