NINA MARON


Die Waffen der Frauen

3. bis 28. September 2014



„Nina Maron gibt sich nicht mit schnellen Blicken und dekorativ auf die Leinwand geworfenen Eindrücken zufrieden, wenn sie sich mit einem Thema beschäftigt, dann tut sie das gründlich, solange, bis es für sie „abgefrühstückt“ ist. Eine intensive Auseinandersetzung fordert sie auch von den RezipientInnen ihrer Bilder,  die tatsächlich über bloßes Betrachten hinausgehen müssen, denn ohne das Konzept, die Geschichte geht es bei Maron nunmal nicht.



Ihre Bilder entstehen nicht im luftleeren, sphärisch-indefiniten Raum, sondern entwickeln sich in Serien. Ja, Nina Maron malt Bilderserien, arbeitet sich ab und Perspektiven auf – und lässt auch ihr Bilderpublikum am Entstehungsprozess teil haben, lässt es, zumindest partiell, hinter die Kulissen schauen und vermittelt so, wie ihre Arbeiten – und nichts anderes ist es als ein Arbeits- und vor allem Denkprozess, der damit offenbar wird – zu dem werden, was schlussendlich auf der Leinwand zu sehen ist.“

Auszug aus dem Beitrag „Reflexion in Serie“ von Evelyn Schalk, in: aufreißer ausgabe #37.art_ist/s