SIMON GORITSCHNIG - Pattern Recognition

20. März bis 28. April 2019
Täglich außer MO von 10 bis 18 Uhr I Vom 20. bis 22. April (=Ostern) geschlossen!
Eintritt frei!

 

Simon Goritschnig (*1988 in Klagenfurt), vorjähriger Preisträger des Atelierstipendiums Paris der Stadt Klagenfurt,
stellt die Suche nach Ordnung im Chaos des Universums in den Mittelpunkt seiner Ausstellung „Pattern Recognition“.

Gezeigt werden Arbeiten auf Papier - Kompositionen aus Tuschezeichnung und Computergrafik, in denen die Grenze
zwischen Analogem und Digitalem vollständig aufgelöst wird. Ausgangspunkt ist eine Serie von Arbeiten, die während
des Auslandsaufenthalts in Paris entstand: Hier werden mehrere Ebenen von Zeichnungen durch eine Maschine, die
mit Tuschestiften arbeitet, auf dem hängenden Papier aufgetragen und später wieder von Menschenhand überarbeitet.
 

Simon Goritschnig, Pattern Recognition IV, 2019, Tusche auf Papier
 

Das Ergebnis sind komplexe Bilder, in denen Abstraktion und Gegenständlichkeit nahtlos in einander übergehen und
somit zur visuellen Metapher für eine holistische Weltsicht werden, in der Alles mit Allem in Verbindung steht. 

Simon Goritschnig wurde 1988 in Klagenfurt geboren. Seit 2008 lebt und arbeitet er in Wien. 2015 diplomierte er an
der Universität für angewandte Kunst Wien im Bereich Grafik und Druckgrafik. Für seine Diplomarbeit wurde er mit
dem Ernst-Beranek-Stipendium ausgezeichnet, 2018 erhielt er von der Stadt Klagenfurt das Auslandsstipendium für Paris.
Im Moment befindet er sich auf Artist Residency in Glasgow.

Mit seiner künstlerischen Arbeit erforscht er die komplexe Beziehung zwischen Körper, Welt und Psyche des Menschen:
Was ist das Leben? Woher kommt die Sprache? Und wie definiert man Bewusstsein? Assoziativ werden Phänomene
aus Biologie, Medizin und Psychologie aufgegriffen und kombiniert. Hierbei steht eine holistische Weltsicht im Vordergrund,
in der Alles mit Allem in Verbindung steht, sowie eine Faszination für alles Unendliche, Verworrene und Komplizierte.