ABENTEUER KUNST – Highlights der Sammlung Kurt Fried aus dem Ulmer Museum


1. März bis 9. Juni 2013

Das Leben des Kritikers, Publizisten und Zeitungsverlegers Kurt Fried (1906–1981) war von einer lebendigen Auseinandersetzung mit Kunst aller Gattungen bestimmt.


1959 gründete Kurt Fried in Ulm seine eigene Galerie, das studio f.
Damit wurde er als unabhängiger Kunstvermittler und Förderer in der Stadt aktiv.
Das Programm seiner Galerie konzentrierte sich neben der Ausstellung von anerkannten Avantgarde-Künstlern ganz auf die Präsentation junger, noch unbekannter Begabungen - vielen Künstlern, die heute berühmt sind, wurde im studio f eine erste Öffentlichkeit geboten.

Hier fanden Happenings und Aktionen statt, wurden Environments eingerichtet, als dies noch neu und schockierend war. Im studio f erlebte die junge Kunst aus Osteuropa ihre Premiere in Deutschland. Fried kaufte Arbeiten aus seinen Ausstellungen an und gab den Künstlern damit oft Ermutigung und Bestätigung.

Nach und nach baute Kurt Fried seine Sammlung zu einem Kompendium der internationalen Kunstströmungen der 1950er bis 1970er Jahre aus. Neben amerikanischer Kunst, wie dem Abstrakten Expressionismus und der Pop Art, bilden europäische Kunstrichtungen wie Klassische Moderne, Konkrete Kunst, Neuer Realismus und Zero die Schwerpunkte der Sammlung.

Kurt Fried vermachte 1978 seine Kunstsammlung, die rund  400 Gemälde, Grafiken, Skulpturen und Objekte umfasst, dem Museum seiner Heimatstadt Ulm.
Die Stadtgalerie Klagenfurt zeigt daraus 79 Highlights mit so prominenten Vertretern wie Arman, Hans Arp, Joseph Beuys, Christo, Keith Haring, Auguste Herbin, Yves Klein, Roy Lichtenstein, Joan Miró, Meret Oppenheim, Arnulf Rainer, James Rosenquist, Daniel Spoerri und Andy Warhol.