EGON WUCHERER - DIE NATUR ALS GEHEIMNISTRÄGERIN

 Dauer: Verlängert bis 21. Mai 2017


 „Die Kunst gibt meinem Leben einen Sinn, ich wüsste nicht wie es ohne aussehen würde.“  
Egon Wucherer (15.2.1917-27.7.2014), so eigenwillig und eigenständig als Maler, Grafiker, Kunsterzieher und Mensch. 

Zerstörte Häuser in Klagenfurt St. Ruprecht, Aquarell, 1946 / Sammlung Kulturabteilung der Stadt Klagenfurt


Gefesselt von der Naturgewalt setzte er sich unermüdlich, in die Tiefe gehend, mit ihrem Blühen und Vergehen auseinander.
Er hinterließ ein beachtliches Oeuvre und scheute die Auseinandersetzung mit verschiedenen Techniken und Materialien nicht:  „Dieser Maler, ein grübelnder Intellektueller, zur Selbst- und Lebensforschung gedrängt. Unerschöpflich (…), immer
aufs Neue stellte er sich die Aufgabe aus der unendlichen Fülle der Strukturen, Formen, Farben ein Bild zu extrahieren (…)."       
Trude Polley, in: EGON WUCHERER, Ritter Verlag, 1987


Triest I, Bleistiftzeichnung, 26.8.75 / Sammlung Kulturabteilung der Stadt Klagenfurt

Zum Gedenken anlässlich des 100sten von Egon Wucherer zeigt die Alpen-Adria-Galerie einen Querschnitt seines künstlerischen Werkes, zusammengestellt aus den Sammlungen der Stadt Klagenfurt und der Tochter Alice Wucherer-Gurresch.

 

Das große Blatt, Farbholzschnitt, undatiert / Sammlung Kulturabteilung der Stadt Klagenfurt