SIEGFRIED TRAGATSCHNIG
Kunst als Lebenshaltung 


15.04. bis 5.06.2016
Täglich außer MO von 10 bis 18 Uhr
Feiertags außer MO von 10 bis 18 Uhr


 “Kunst ist extreme Lebenshaltung. Kunst ist sicher in aller Fülle begleitet mit Freude, Glück, Trauer, Verzweiflung, Protest usw.. Kunst ist also er- und gelebtes Leben, realisiert und sichtbar gemacht durch bestimmte Instrumentarien und Kategorien.
Kunst ist… Kunst ist…Kunst ist…”
(Siegfried Tragatschnig, in: Kleine Zeitung, 21.12.1975)


Siegfried Tragatschnig, Drau, Aquarell, 1979


Siegfried Tragatschnig hat als Maler und Grafiker, aber auch als Pädagoge und Kunstvermittler die Kärntner Kulturlandschaft
der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts wie kaum ein anderer geprägt.

Drei Jahre nach seinem Ableben und anlässlich der Schenkung von insgesamt 36 Werken an die Stadt Klagenfurt durch die Erbengemeinschaft nach Lia Tragatschnig, zeigt die Alpen-Adria-Galerie einen repräsentativen Querschnitt des künstlerischen Wirkens von Siegfried Tragatschnig.


Siegfried Tragatschnig, aus dem Zyklus "Zerbrochene Kindheit", Kreide, 1964


Primär werden die Kunstwerke, die die Schenkung beinhaltet, präsentiert: ausgewählte Kreide-Arbeiten der Zyklen "Zerbrochene Kindheit" und "Erinnerung an eine griechische Plastik", sowie auch Aquarelle aus der "Australien"-Serie. Ergänzt wird die Schau durch Werke aus der Kunstsammlung der Stadt Klagenfurt und durch private Leihgaben.


Siegfried Tragatschnig, aus dem Zyklus "Australien", Aquarell, 1982