HELLA BUCHNER-KOPPER
Spurensuche

6. Februar bis 3. April 2016
Täglich außer MO von 10 bis 18 Uhr
Karsamstag, Ostersonntag und Ostermontag geschlossen

Hemma von Gurk

Hemma von Gurk


In ihren Exponaten begibt sich Hella Buchner-Kopper auf eine Spurensuche, die sie durch vier sinnhafte Gebiete hindurch, über deren Grenzen hinweg und auch immer wieder zurück führt: das Theater als Bühne des Lebens, bevölkert von Masken mit Namen, die Erzählungen wachrufen; die Spuren der eigenen Familiengeschichte, die sich erst mit zunehmendem Alter erschließen.

Blick in die Ausstellung

Blick in die Ausstellung


Beide verweisen auf die politisch-militärische Geschichte eines vergangenen und präsenten Österreich, in die sie verwoben sind, und im Besonderen auf Kärnten als das Land, dessen Sprache und Kultur die Grenzerfahrung gewissermaßen in sich verortet.

Die Brüder Kopper

Die Brüder Kopper


Ob man die Ausstellung von Hella Buchner-Kopper im Uhrzeigersinn, oder dagegen, oder im Zickzack durchgeht: All die Figuren und Masken führen den Betrachter auf einige thematische Felder, in denen sich unterschiedliche Sinnbezüge zeigen. Es sind Felder und Sphären, die sich im gelebten Leben und mit zunehmendem Alter als substantiell und wichtig erwiesen haben: Österreich und seine Geschichte, innerhalb von Österreich das Land Kärnten und seine ganz spezifische kulturelle Charakteristik, dann - in zunehmender Nahperspektive - die eigene familiäre Herkunft und die eigene personale Existenz, die sich in und mit diesen Feldern entfaltet und ausgeprägt hat. Die Gebiete überschneiden sich in vielfältiger Weise und formen ein mitunter lockeres, mitunter dichteres Gewebe. Immer sind sie zeitlich dimensioniert, mischen sich Geschichte und Vergegenwärtigung, was der Erinnerung ein zentrales Gewicht verleiht.